Flutkatastrophe in Deutschland: Roh- und Baustoffindustrie hilft bei Wiederaufbau

Zwei Monate nach der schweren Flutkatastrophe in Nordrhein-Westfalen, Niedersachen und Rheinland-Pfalz laufen die Wiederaufbauarbeiten auf Hochtouren. Die Infrastruktur mehrerer Städte wurde vollkommen zerstört und muss umfangreich saniert und neu errichtet werden.

Unternehmen unterstützen bei Aufräumarbeiten

Zahlreiche Unternehmen der Branche sind selbst Opfer des Hochwassers geworden. Keller sind vollgelaufen, Abgrabungsgebiete sowie Werke wurden zerstört und Gebäude vom Hochwasser gezeichnet. Die eigene Zerstörung hielt viele Unternehmen nicht davon ab selbst aktiv Hilfe zu leisten. Die Unterstützung wurde in Form von Baumaterial- und Geldspenden, aber auch durch die Bereitstellung von Mitarbeitern und Arbeitsmitteln wie beispielsweise Baggern geleistet. Teilweise waren Bau- und Rohstoffunternehmen als einer der ersten Ansprechpartner für die Soforthilfe vor Ort.

Rohstoffe zwingend notwendig für Wiederaufbau

Mineralische Rohstoffe sind unverzichtbarer Grundstoff für die Errichtung zahlreicher Bauten einer intakten Infrastruktur. Genau diese zerstörte Infrastruktur gilt es innerhalb der betroffenen Gebiete neu zu errichten. Ganz gleich ob Häuser, Straßen oder Brücken- mineralische Rohstoffe dienen als Grundlage und tragen wesentlich zur Sicherung und zum Aufbau bisher bestandener Lebensstandards bei.

Hochwasserprävention durch mineralische Rohstoffe

Ein wirksamer Hochwasserschutz ist ohne den Einsatz mineralischer Rohstoffe nicht möglich. Sand, Kies und Natursteine sowie Beton und Zement bilden die Grundlage für den technischen Hochwasserschutz in Form von Deichen, Hochwasserwänden und ‐mauern sowie Rückhaltebecken und Talsperren. Für die Schaffung einer gesamten Infrastruktur zur Hochwasserprävention werden erhebliche Mengen der gewonnenen heimischen Bau‐Rohstoffe benötigt.