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Duisburg, 19. Februar 2020

Mitte Januar hat das Bundeskabinett die Rohstoffstrategie der Bundesregierung beschlossen. Bundesweit soll die Rohstoffversorgung der Wirtschaft langfristig sichergestellt und ökologisch nachhaltig gestaltet werden. Darin enthalten sind insgesamt 17 konkrete Maßnahmen, die Unternehmen bei einer sicheren, verantwortungsvollen und der Nachhaltigkeit verpflichteten Rohstoffversorgung unterstützen sollen. Außerdem soll die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie gestärkt werden. Durch einen effizienten Umgang mit Rohstoffen soll der Einsatz von Primärrohstoffen möglichst niedrig gehalten werden, bei gleichzeitigem Ausbau des Themas Kreislaufwirtschaft. Für das Land Nordrhein-Westfalen muss eine solche Rohstoffstrategie erst noch entwickelt werden.

vero: Wir brauchen in NRW eine Rohstoffstrategie

Bereits im November 2019 hatte Raimo Benger, Hauptgeschäftsführer vero, auf der Veranstaltung „Rohstoffe und Ressourcenschutz“ der Natur- und Umweltschutz-Akademie NRW in Gelsenkirchen erklärt, dass eine Rohstoffstrategie für NRW dringend benötigt wird. Eine Forderung, die auch vom Umweltverband BUND erhoben wird.

Raimo Benger betont, dass es in Zukunft – bei allen Bemühungen um einen Ausbau des Recyclinganteils –nicht ohne Primärbaustoffe gehen werde. Hier müsse für die Bau- und Rohstoffindustrie dringend Planungssicherheit geschaffen werden.

Situation in NRW

Nordrhein-Westfalen ist reich an Rohstoffen. Vor allem Sand, Kies, Quarz und Natursteine werden hier gewonnen. Die Produktionsmengen an Gesteinskörnungen lagen im Jahr 2018 bei 79,9 Mio. Tonnen, Tendenz gleichbleibend hoch bis steigend. (Im Jahr 2016 lag die Zahl bei 78,5 Mio. Tonnen.)

Versorgungssicherheit und Verantwortung als Botschaft

Die Versorgungssicherheit der Bevölkerung, wenn es um den Erhalt, die Sanierung von Verkehrswegen geht, aber auch bei der Schaffung neuen Wohnraums, ist durch die aktuelle Situation gefährdet. Ebenso von Bedeutung: Die wirtschaftliche Rolle der Rohstoffversorgung für Deutschland als Industrie- und Exportstandort. Die derzeit benötigten Mengen an Rohstoffen können durch die Produktionsmengen der Betriebe kaum noch gedeckt werden und das, obwohl in Nordrhein-Westfalen viele Infrastrukturmaßnahmen und Bauprojekte anstehen. Sichtbar wird das Problem in NRW derzeit mit Blick auf die Verkehrssituation: Viele Fahrbahndecken sind in einem schlechten Zustand, vielerorts sind Straßen- und Brückensanierungen längst überfällig und auf den Autobahnen nehmen die Dauer-Baustellen zu. Die Folge: überall lange Staus.

„Wir begrüßen es sehr, dass die Bundesregierung mit der Fortschreibung der ersten Rohstoffstrategie das Bewusstsein für heimische Rohstoffe und deren Bedeutung stärkt. Dieses muss jedoch auch auf Landesebene greifen und umgesetzt werden und zwar schnell. Bei anstehenden Neuaufstellungen der Regionalplanung muss daher schon jetzt die ausreichende Versorgung mit heimischen Rohstoffen dringend beachtet werden“, so Benger.

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